Buchempfehlung: „Des Riesen Ketans Traumfrau“ von Andrea Maria Dressel

Seit meiner Kindheit an bis heute bin ich ein großer Märchen Fan; so kam vor ein paar Jahren der Wunsch in mir auf, selber solche Geschichten zu erfinden. Im Zeitalter des E-Books sehe ich jetzt eine Möglichkeit, meine Märchen anderen Menschen mitzuteilen. (Ein Gastbeitrag von Andrea Maria Dressel)

Bei meinen Geschichten handelt es sich um Märchen im klassischen Sinne, d.h. um phantasievolle Geschichten, in denen Naturgesetze aufgehoben werden, und die Helden der Geschichten sich stark beweisen müssen, um am Ende verändert und meist auch gestärkt, aus dem Erlebten hervorzugehen.
Figuren meiner Geschichten sind nicht nur Menschen, sondern auch Riesen, Zwerge, Elfen, Feen und weitere bekannte Märchenfiguren; diese begeben sich auf eine Reise noch unerzählter und aufregender Geschichten. Die Charaktere der Akteure sind vielschichtig gezeichnet. Es kann eine Herausforderung an den Leser sein, nicht nur Helden in Märchen vorzufinden, deren vorherrschende Charakterzüge entweder gut oder böse sind. Das Ende der Geschichten ist vielleicht oft überraschend und unerwartet für den Leser.

Diese Geschichten habe ich geschrieben, ohne dabei an eine bestimmte Zielgruppe zu denken. In erster Linie sind Märchen in den meisten Fällen für Kinder gedacht. Da diese Märchen sprachlich komplex und auch lyrisch erzählt wurden, denke ich, dass sie vor allem für größere Kinder und Jugendliche gut geeignet sind. Aber sicher auch für Erwachsene, die gerne Märchen lesen.

Des Riesen Ketans Traumfrau

All-Age Märchen von Andrea Maria Dressel

12 Märchen, welche von Abenteuern, Freundschaft / Liebe und vielen Bewährungsproben für die Helden handeln …

Sehr gut geschriebene Märchen. Diese Geschichten lesen sich sehr gut, ich empfehle vor dem Vorlesen „vor zu lesen“, denn hier geht es auch durchaus in die Tiefe. Es lohnt sich! „Man wird in eine wunderbare Welt der Riesen und Elfen entführt. Unbedingt lesen!“ (Leser) (112 Normseiten) hier kaufen!

Das Buch beginnt mit dem „Riesen Ketan und seiner Traumfrau“. Ketan ist ein junger Riese, der unsterblich in Elsa verliebt ist. Doch das Leben von Elsa wird von einem Riesen geträumt. So hat jeder Riese einen Traummenschen. Dieser Umstand macht es für Ketan nicht leicht, zu seiner Liebsten zu finden. Das darauf folgende Märchen: „Tanz der Elfen“ handelt von einem wunderschönen Lindenbaum und einer sehr unglücklichen alten Frau, die trotz einer großen Schuld noch einmal Hoffnung für sich findet. Und im Märchen: „Elfenblut“ schlagen sich die Helden mit Geltungssucht, Erwartungsdruck, Eitelkeit und verloren geglaubter Liebe herum; dies ist das einzige Märchen in meinem Buch, in dem es ein alternatives Ende gibt, weil mir die Helden am Schluss dann doch etwas leid getan haben. „Rippenbiest und Schwabbelpeter“ zeigt, wie schnell sich die Umstände des Lebens ändern können. Und dass wir uns oft von der Oberfläche täuschen lassen bzw. diese uns oft wichtiger ist, als das, was darunter verborgen ist. Die Moral dieser Geschichte ist vielleicht: Hochmut kommt vor dem Fall. „Das Geheimnis der Traurigkeit“ ist ein Märchen, das aufzeigen möchte, dass das Traurigsein genauso wichtig ist, wie der Frohsinn, denn ohne dieses Gegenstück würden wir ja gar nicht merken, dass wir glücklich sind. Und im Märchen: „Der Zwerg und die Riesin“ wird deutlich, dass die meisten unsere Ängste und Minderwertigkeitskomplexe vorwiegend in unserem eigenen Kopf stattfinden und wir mit etwas mehr Mut uns manchmal viel ersparen könnten. In diesem Märchen erleben die beiden Helden so viele Abenteuer, dass sie erst am Ende bemerken, dass sie ihr eigentliches Handykap gar nicht verloren haben, aber es jetzt einfach keine Rolle mehr spielt, weil sie sich innerlich verändert haben. Und „Die gestohlenen Flügel“ ist die Geschichte von einem jungen Mann, der für die Erfüllung seines größten Traumes bereit ist, seine Freunde auf grausame Art und Weise zu verraten und dafür einen sehr hohen Preis bezahlen muss. „Des Bruders Schatten“ ist die Geschichte von zwei ungleichen Brüdern: Windkind und Patris. Der eine ist ein halber Wind und bei den Winden aufgewachsen, der andere ein Mensch; diese beiden ungleichen Brüder finden zueinander. Doch Patris ist zu sehr geprägt von seiner schwierigen Kindheit, um die Klarheit und Gutherzigkeit von seinem Bruder Windkind auszuhalten, ohne diesen zu verletzen. „Der Junge mit den Rosen“ ist die Geschichte eines jungen Mannes, der eines Tages merkt, dass er mit dem Menschen, der er einmal war, nicht mehr viel gemeinsam hat; ja das Habgier und Geltungssucht ihn zu einem völlig anderen Menschen gemacht haben. Diese Erkenntnis trifft ihn hart, eröffnet ihm aber neue Möglichkeiten. Und so wird ein vermeintlicher Verlust zu einer neuen Chance. Und in „Kaspar und Lina“ wird deutlich, dass man sein Leben verpasst, wenn man zu viel in der Vergangenheit lebt. Als Lina zu dieser Erkenntnis gelangt, ist es leider schon zu spät. Das Märchen „Die Mondfee“ möchte aufzeigen, dass man einen geliebten Menschen, oder in diesem Falle eben eine Fee, nicht mit Gewalt an sich binden kann. Und im letzten Märchen: „Der gläserne Königssohn“ wird deutlich, dass die Liebe Grenzen, Zeiten und Formen durchdringen und auch aufheben kann.

Ich habe diese Märchen damals mit Herzblut geschrieben und so wünsche ich mir, dass sie dem Leser spannende Stunden bereiten, ihn berühren und vielleicht auch etwas nachdenklich stimmen; sie sollen aber auch erheitern und ein wohliges Gefühl zurücklassen.

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