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Die Top-eBooks bei Amazon – die Charts für Woche 13

Was tut sich in den Top-Charts? In dieser neuen Artikelserie “Die Besten” werde ich jeden Montag die aktuellen Top-Charts von Amazon im Rückblick kommentieren – die eBooks, die Autoren und die Änderungen in den Chartpositionen. Parallel vergebe ich jeder Chartposition, die jeweils am Montag Vormittag erreicht wurde, eine Note, so dass sich im Wochenverlauf eine Monats- und Jahresposition errechnen lässt.

Warum Montag? Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist das Wochenende die jeweils verkaufsstärkste Zeit für eBooks. Am Montag lässt sich also die Chartentwicklung am besten “einfrieren” und bewerten. Das Bild kann sich schnell ändern!

Die Amazon Top Charts zum 1.4.2013, 9:00 Uhr / Ende der KW 13

Platz 1: Die Seelenfischer

Teil eins der Seelenfischer-Trilogie von Hanni Münzer

Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zu Tage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist er nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. Laut Gerichtsmedizin wurde er mit mittelalterlichen Methoden zu Tode gefoltert

Vor 48 Tagen in die Top 100 eingestiegen, heute auf dem ersten Platz: Dieses eBook war am 9. Februar gratis und letzte Woche reduziert für 99 Cent zu haben – doch wie wir aus vielen Beispielen wissen, ist ein günstiger Preis allein noch lange kein Erfolgsgarant. Was wirklich zählt ist eine gute, packende Story! “Seelenfischer” ist ein spannender Kirchenthriller mit viel Rom-Flair, Romantik und überraschenden Wendungen, gut geeignet für Fans eines Dan Brown, die zusätzlich auch mal eine Liebesgeschichte lesen wollen. Verschwörungstheoretiker kommen bei mannigfachen Verwicklungen mit geheimen Bruderschaften, Templern und Jesuiten auf ihre Kosten – und bisher haben 64 Rezensenten gute 4,4 Sterne gegeben! Sie finden mehr zur Autorin auf ihrer Homepage. (ca. 670 Normseiten) jetzt kaufen! Continue Reading →

Indie – Autorenporträt: Cathy McAllister

Cathy McAllister’s Entschluss, als selbstverlegende Indie-Autorin ihre Bücher in eigener Verantwortung zu verlegen, entstand nicht etwa aus der Verlegenheit, keinen Verlag zu haben: sie veröffentlichte unter Pseudonym bereits mehrere Bücher bei renommierten Verlagen wie Ullstein oder C. Bertelsmann.

Cathy, wie kommt man dazu, dann trotzdem den eigenen Weg zu suchen?

Cathy McAllister

Cathy McAllister

Nun, ich hatte eine längere Schreibpause, während ich in Afrika war (2009-2010) und als ich mit einem neuen Projekt bei Agenturen anklopfen wollte, bekam ich meist zur Antwort, dass mein Manuskript zwar gut geschrieben sei, aber das Genre (Historischer Roman) nicht mehr so gut laufen würde. Ich hatte vorher Erotik geschrieben und wollte nun davon weg und unter anderem Namen schreiben. Das wiederum war den Agenten nicht so recht. Also entschied ich mich, es auf eigene Faust zu versuchen. Was hatte ich zu verlieren?

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Ein Buch als eBook veröffentlichen: Amazon KDP, Steuern und Preisbindung

Soll ich mein Buch selbst über Amazon Kindle veröffentlichen? Oder soll ich einen Dienstleister dazwischenschalten? Wie ist das mit den Steuern, wenn ich ein Buch verlege? Was bedeutet die deutsche Buchpreisbindung für mein eBook? Darf ich mit dem Preis meines eBooks spielen oder muss ich da vorsichtig sein? Wie geht das mit Amazon Select zusammen, wo ich ja ein eBook auch gratis anbieten darf? Und macht das überhaupt Sinn, ein eBook zu verschenken? Wieder sind eine Menge Fragen zusammengekommen, die ich aus Foren, Facebook, direkten Mail-Anfragen und aus den Suchanfragen von xtme.de extrahiert habe.

Soll ich mein eBook über Amazon KDP direkt anbieten?

Amazon ist zurzeit der größte eBook Händler in Deutschland. Über Amazon KDP kann jeder, der ein Buch geschrieben hat (beziehungsweise die Rechte daran hält), dieses Werk selbst und direkt als eBook zum Verkauf anbieten. Dazu ist nichts anderes nötig als eine einfache Anmeldung und eine Kontonummer.
Andere Händler, wie beispielsweise Apple iTunes, verlangen eine ISBN – Nummer vom Verleger. Die kostet für Nichtverlage 80,- pro Stück. Zusätzlich muss man bei Apple (noch) eine US-Steuernummer vorweisen. Das kann man umgehen, indem man über einen Dienstleister wie Smashwords, Lulu, BOD (danke für den Hinweis, Frau Nielsen), epubli, xinxii und andere veröffentlicht. Dadurch fallen allerdings Kosten an, die von Anbieter zu Anbieter variieren und Ihre Erlöse schmälern.
Wichtig sind bei der Auswahl eines Partners vor allem die Fragen: Will ich nur ein eBook herausgeben, oder soll es auch ein Print Buch sein? Will ich auf Geld verzichten und dafür wenig Aufwand haben, auch wenn mein eBook bei vielen Händlern gelistet ist?

Wie ist das mit den Steuern bei Verkäufen über Amazon?

Amazon hat seinen Sitz in Luxemburg, wo seit 1.1.2012 ein extrem niedriger Mehrwertsteuersatz von 3 Prozent (Deutschland: 19 %) für eBooks gilt. Amazon führt diese Mehrwertsteuer direkt an den Staat Luxemburg ab, und überweist Ihnen den Nettobetrag. Doch damit fängt der steuerbürokratische Hürdenlauf erst an …

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Ein Buch als eBook veröffentlichen: die zehn häufigsten Fragen

Was kann ich verdienen? Wo soll ich veröffentlichen? Was muss ich beachten? Eine aufregende Zeit bricht für die schreibende Zunft an: In einer beispiellosen Welle der Demokratisierung kann jeder Buchautor sein Werk ohne Vorkasse weltweit zum Verkauf anbieten. In den letzten Wochen sind bei mir viele Fragen zum Thema „eBook selbst veröffentlichen“ angekommen.

1) Muss ich ein eBook als Verlag veröffentlichen?

Grundsätzlich nein. Sie können als unabhängiger Autor Ihr Buch jederzeit selbst anbieten und verkaufen. Selbstverständlich müssen Sie alle Einnahmen Ihrem Finanzamt melden – fragen Sie dazu Ihren Steuerberater!
Wollen Sie mehrere Bücher auch im Buchhandel als gedruckte Ausgabe anbieten, brauchen Sie auf jeden Fall ISBN-Nummern, für die ein Normalbürger jeweils 80,- € zu bezahlen hat. Ein Verlag bekommt ISBN-Nummern wesentlich günstiger.

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eBook erstellen: in drei Schritten zum Kindle „mobi“ – Format

Wenn Sie Ihr Buch bei Amazon veröffentlichen wollen, werden Sie Wert darauf legen, dass Ihr Werk gefällig, lesbar und ordentlich layoutiert erscheint. Im Hilfebereich des Kindle Direct Publishing Portals fand ich teils detaillierte Hinweise, aber keine in sich stimmige Schritt für Schritt Anleitung. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen als Rezept festhalten. (Aktualisiert Juli 2012)

Man nehme: eine Textverarbeitung (für diesen Beitrag verwende ich Word) sowie das eBook Verwaltungs- und Konvertierungsprogramm Calibre. Der von Amazon empfohlene „Mobipocket Creator“ kann zwar „doc“ Dateien direkt konvertieren; die Ergebnisse sind jedoch ernüchternd. Ich verwende lieber Calibre, da es besser dokumentiert ist (und seltener abstürzt).

Schließlich noch eine wichtige Zutat: Amazon stellt den Kindle Previewer gratis zur Verfügung – ein Programm, das einen Kindle im PC simuliert und damit eine wirksame Verkostung erlaubt.

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