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ePublishing: Rettet die Post unser Verlagswesen?

Bisher hatte sich die Post AG nicht gerade als Retter der Verlage betätigt – mit dem TV Heft “Einkauf Aktuell” hatte der Logistikkonzern besonders den regionalen Tageszeitungen ordentlich zugesetzt und kräftig am Geschäft mit Werbebeilagen gesägt.

Jetzt also eine Wiedergutmachung: mit einem eigenen e-Publishing Angebot will die Post auch kleineren Verlagen die Portierung ihrer Produkte auf das iPad zu niedrigen Preisen ermöglichen. Dabei soll die Umsetzung hoch automatisiert und gleichzeitig doch mehr als nur eine PDF Umwandlung sein.

Wie meedia berichtet, soll als Pilotkunde das Magazin “Reviersport” aus Essen auf das Tablet gebracht werden. Reviersport erscheint zwei mal pro Woche mit 25.000 Stück Auflage und berichtet über die Amateurligen im Ruhrgebiet. Regional ist diese Auflage beachtlich – ob mit einer “Reviersport App” im deutschen Apple Store viele neue iPad Abonnenten gewonnen werden können, sei dahingestellt.

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iPad App Test: Bild HD Version 2.0

Auf der fast schon verzweifelten Suche nach einer aktuellen Tageszeitung auf dem iPad bin ich wieder bei Bild HD gelandet. Muss ich den letzten Satz präzisieren? Ja. Ich wünsche mir eine hochwertige, aktuelle und der iPad – Umgebung angepasste Tageszeitung (kein Magazin!).

Bis jetzt bin ich nicht fündig geworden. Denn die Anforderung “hochwertig, aktuell und iPad-angepasst” ist in der Summe wohl zu viel verlangt.

Hochwertig heißt für mich, dass eine anspruchsvolle Redaktion hinter dem Produkt steht. Aktuell, dass ich von dieser Redaktion erfahre, was jetzt wichtig ist – nicht den Stand vom Redaktionsschluss gestern. iPad – angepasst heißt für mich, dass die Darstellung auf dem Gerät technisch exzellent umgesetzt ist.

Beispiel “Welt HD”: Wenn eine Tageszeitungsredaktion Inhalte für Print zurückhält, und nur einen Teil davon für die App freigibt (etwa im Kulturbereich), sehe ich nicht ein, warum ich dafür bezahlen muss. Wenn die iPad Edition der “Welt HD” mich tagsüber mit dpa Meldungen abspeist, werde ich dafür nicht zahlen. Wenn die App dann noch am Display unscharf wirkt, habe ich keine Lust, sie zu lesen. Also Bild HD in der Version 2.0 …

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Jugend Medien Studie: Wer macht das Geld?

In einer Studie, die das österreichische Institut Jugendkultur.at für den deutschen Verband Jugendpresse erstellt hat, zeigt sich ein deutliches Berufsziel der 14 bis 25 Jahre alten Journalisten in spe: 53 Prozent würden am liebsten als Journalisten in einer klassischen Print Redaktion arbeiten, nur 22 Prozent streben ins TV und 12 Prozent zum Radio.

Gleichzeitig haben 40 Prozent der Befragten verstanden, dass die Bedeutung von gedruckten Zeitschriften und Zeitungen in den nächsten Jahren weiter zurückgehen wird. Dagegen werden in den Augen der Jugendlichen die Online Auftritte der Tageszeitungen kräftig zulegen: 80 Prozent glauben, dass deren Bedeutung ansteigt.

Jetzt der Hammer: 90 Prozent der angehenden Journalisten sind nicht bereit, für aktuelle Nachrichten im Internet zu bezahlen. Die Hälfte kann sich zumindest vorstellen, für ein E-Paper Geld hinzulegen – hat es aber vermutlich noch nie ausprobiert.

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Studie: Das iPad rettet den Journalismus

Axel Springer Media Impact hat erste Ergebnisse aus dem sogenannten iPad – Panel veröffentlicht. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, mehr Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, seit sie das iPad haben – und zwar gedruckt und digital. Erstaunliche sechzig Prozent der jüngeren Leser interessieren sich seit Erwerb des iPad wieder “stärker” für die Inhalte herkömmlicher Printprodukte.

Allerdings – und da relativiert sich die Sache doch ein wenig – können sich laut der gleichen Umfrage fast achtzig Prozent der iPad Nutzer vorstellen, in Zukunft nur noch digitale Versionen der Zeitschriften und Zeitungen zu lesen.

Tatsächlich lässt das Apple Tablet jüngere Menschen professionellen Journalismus und klassisches Mediendesign wieder entdecken.

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iPad: Warum wir einen iKiosk brauchen

Anlässlich einer aktuellen Untersuchung der Agentur Marketagent unter österreichischen Kioskbesuchern ergab sich, dass zwei Drittel der Zeitschriftenkäufer sich spontan für eine bestimmte Zeitschrift entscheiden, wobei weniger als fünf Titel in die engere Wahl kommen. Nur 35 % der Kioskkäufer “kaufen immer das gleiche”.

Im Kaufverhalten spielt vor allem die grafisch – inhaltliche Gestaltung des Titels eine Rolle; 61,2 Prozent dieser Spontankäufer lassen sich hier von knackigen Themen und beeindruckenden Bildern leiten. Doch wie soll das auf dem Hoffnungsträger der Printverlage, dem iPad, funktionieren?

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