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Ein Buch als eBook veröffentlichen: die zehn häufigsten Fragen

Was kann ich verdienen? Wo soll ich veröffentlichen? Was muss ich beachten? Eine aufregende Zeit bricht für die schreibende Zunft an: In einer beispiellosen Welle der Demokratisierung kann jeder Buchautor sein Werk ohne Vorkasse weltweit zum Verkauf anbieten. In den letzten Wochen sind bei mir viele Fragen zum Thema „eBook selbst veröffentlichen“ angekommen.

1) Muss ich ein eBook als Verlag veröffentlichen?

Grundsätzlich nein. Sie können als unabhängiger Autor Ihr Buch jederzeit selbst anbieten und verkaufen. Selbstverständlich müssen Sie alle Einnahmen Ihrem Finanzamt melden – fragen Sie dazu Ihren Steuerberater!
Wollen Sie mehrere Bücher auch im Buchhandel als gedruckte Ausgabe anbieten, brauchen Sie auf jeden Fall ISBN-Nummern, für die ein Normalbürger jeweils 80,- € zu bezahlen hat. Ein Verlag bekommt ISBN-Nummern wesentlich günstiger.

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eBook erstellen: in drei Schritten zum Kindle „mobi“ – Format

Wenn Sie Ihr Buch bei Amazon veröffentlichen wollen, werden Sie Wert darauf legen, dass Ihr Werk gefällig, lesbar und ordentlich layoutiert erscheint. Im Hilfebereich des Kindle Direct Publishing Portals fand ich teils detaillierte Hinweise, aber keine in sich stimmige Schritt für Schritt Anleitung. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen als Rezept festhalten. (Aktualisiert Juli 2012)

Man nehme: eine Textverarbeitung (für diesen Beitrag verwende ich Word) sowie das eBook Verwaltungs- und Konvertierungsprogramm Calibre. Der von Amazon empfohlene „Mobipocket Creator“ kann zwar „doc“ Dateien direkt konvertieren; die Ergebnisse sind jedoch ernüchternd. Ich verwende lieber Calibre, da es besser dokumentiert ist (und seltener abstürzt).

Schließlich noch eine wichtige Zutat: Amazon stellt den Kindle Previewer gratis zur Verfügung – ein Programm, das einen Kindle im PC simuliert und damit eine wirksame Verkostung erlaubt.

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eBooks: die Chance der Autoren

Für Schriftsteller beginnt das digitale Zeitalter jetzt: mit Amazons Kindle Shop, Apple’s iBooks und vielen kleineren auch nationalen Anbietern. Hier treten Indie Autoren im direkten Wettstreit mit den klassischen Buchverlagen an. Die Verlage versuchen, die Preise für eBook Ausgaben an die Print Versionen zu binden, die Bücher freier Autoren sind meist günstiger. Während freie Autoren 70 % des Netto Verkaufspreises bekommen, zahlen Verlage etwa 15 % aus.

Dabei entstehen für die Buchverlage zwei Gefahren: einmal die schiere Masse an Indie Autoren, die mit Kampfpreisen ihre Werke in die virtuellen Buchläden werfen und damit auch Leser finden. Und dann natürlich die etablierten Schriftsteller, die über den Unterschied zwischen 70 und 15 Prozent nachdenken.

Der US Bestsellerautor Barry Eisler rechnet es vor: bietet der Verlag sein Buch um 9,99 Dollar im Kindle Shop an, bleiben ihm als Autor bei 15 Prozent Ausschüttung brutto ein Dollar fünfzig übrig. Verkauft er sein Buch selbst um 4,99 $, verdient er brutto 3,50 Dollar pro verkauftem Buch – mehr als das Doppelte! Er schlug ein 500.000 Dollar Angebot seines Verlages aus und verlegt seine Thriller als eBook jetzt selbst.

Für den Schriftsteller muss sich die Frage stellen: Wozu einen Verlag zwischenschalten? Continue Reading →

Selbst ein eBook erstellen: Amazon Kindle

Seit April dieses Jahres führt Amazon seinen Kindle eBook Shop in Deutschland – und hat zeitgleich das Kindle Direct Publishing Portal für deutsche Autoren geöffnet. Amazon, der in USA geschätzte 70 % Marktanteil an eBooks hält, plant für Herbst den neuen Kindle, von dem lt. Amazon Wunderdinge zu erwarten sind. Zeit, sich die Option anzusehen, ein Buch selbst auf Amazon zu veröffentlichen.

Was ist der Vorteil, vorbei an allen Dienstleistern wie epubli, BOD, lulu oder smashwords zu publizieren? Keine Vertragsbindung, keine Abgabe von Tantiemen, keine Rechteabgabe – man bleibt sein eigene Autor bzw Herr. Dafür veröffentlicht man nur bei Amazon. Da ist “nur” allerdings eine kleine Untertreibung …

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eBook erstellen: Zehn Tipps zum erfolgreichen Publizieren

Brian S. Pratt las als Taxifahrer in seinen Standzeiten gerne dicke Fantasyschmöker; doch er las schneller, als seine Lieblingsautoren schreiben konnten. Also legte er selbst los und verfasste in sagenhafter Geschwindigkeit mehrere fette Romane: “The Morcyth Saga” (sieben Bände) und “The Broken Key” (drei Bände). Er selbst umschreibt seine Eignung zum Autor vorsichtig: “Ich verwende nicht gerade die Worte, die in traditionellen Büchern verwendet werden, manche sagen auch, mein Stil ist primitiv.”

Egal. Warum sich mit Kleinigkeiten aufhalten – Brians Werke waren zu Beginn “voller Fehler, vor allem was Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion betrifft” aber “in den folgenden Ausgaben wurde das meiste davon korrigiert”.

Brian suchte erst gar nicht nach einem Verlag, sondern veröffentlichte sein erstes Buch selbst auf Smashwords. Die ersten Leserreaktionen waren vernichtend (“Im Präsens zu schreiben wirkt amateurhaft”) und die Umsätze rundeten dieses Bild ab – im ersten Quartal 2009 nahm Brian gerade 7,92 $ ein. “Ich bekam den Scheck an meinem Geburtstag. Cool! dachte ich, jemand hat mein Buch gekauft!”

Das taten danach noch mehr Leute: im dritten Quartal 2010 lautete der Scheck auf 18.692,- $ und im vierten Quartal 2010 auf 25.500,- $. 2011 wird er wohl über 100.000 $ verdienen. Wie hat Brian S. Pratt das geschafft? Auf seiner Homepage hat er einige Tipps zum Eigenverlag veröffentlicht, die ich hier in 10 Punkten zusammenfasse:

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