Buchvorstellung: „Lilly fährt mit dem Zeppelin zum Mond“, ein Krimi von Helmut Exner

Auch wenn der ungewöhnliche Titel auf den ersten Blick nach Science Fiction klingen mag … „Lilly fährt mit dem Zeppelin zum Mond“ ist Krimi und Komödie zugleich. Vor allem aber ist es die Geschichte einer markanten Familie, die an Schrulligkeit allenfalls noch von Lilly Höschen übertroffen wird. Es geht mir beim Schreiben meiner Bücher nicht in erster Linie um das Thema Krimi. Was mir am Herzen liegt, ist, interessante Geschichten zu erzählen, die von Menschen erlebt werden, die nicht alltäglich sind, die es aber in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich gibt oder geben könnte. (Ein Gastbeitrag von Helmut Exner)

Ein Erzählstrang des Romans ist dem „Zwergenmythos“ gewidmet. Und es hat sie wirklich gegeben: Die Zwerge in den deutschen Mittelgebirgen. Der Harz ist voll von Zwergensagen. Natürlich haben diese mystischen Vorstellungen, die sich aufgrund dichterischer Freiheit und durch Weitererzählen und Hinzufügen zu etwas Sagenhaftem entwickelt haben, nicht zwangsläufig viel mit der Realität zu tun. Fakt ist aber, dass man in ernsthaften Forschungsarbeiten immer wieder auf die Existenz kleinwüchsiger Menschen stößt, die einst aus dem norditalienischen Raum gekommen waren, um in den Erzrevieren der deutschen Mittelgebirge auf die Suche nach wertvollem Metall zu gehen. Nicht alle haben ihr ihr Ziel erreicht. Und nicht alle, die ihr Ziel erreicht haben, gingen zurück. So können wir davon ausgehen, dass das Erbgut dieser sagenumwobenen Menschen auch in etlichen Bewohnern des Harzes vorhanden ist.

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Lilly fährt mit dem Zeppelin zum Mond

Heiterer Krimi von Helmut Exner

Um es vorweg zu nehmen: Der 83-jährigen Oberstudienrätin a.D. Lilly Höschen kann man einiges zutrauen. Aber zur Astronautin wird sie in diesem Roman nicht. Stattdessen mischt sie sich in die abenteuerliche Familiengeschichte dreier Brüder ein, die die Brausefabrik ihres Großvaters weiterführen und behaupten, von einer venezianischen Zwergenfamilie abzustammen …

Der neue Höschen Krimi von Helmut Exner. Nicht Hös-chen! Das würde die alte Dame schwer beleidigen. Wieder ermittelt die liebenswert-schrullige Lilly, diesmal im Umfeld sagenhafter Zwergenlegenden. Ein toller Krimispaß! „Eine Mischung aus Miss Marple und Tommy Jaud“ schrieb ein begeisterter Rezensent zu „Walpurgismord“ (siehe unten), dem letzten Abenteuer von Lilly Höschen. (ca. 114 Normseiten) – kurze Zeit nur 99 Cent!

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Walpurgismord Humorvoller Krimi von Helmut Exner: „Am Walpurgistag 1990 verschwinden Miriam und Georg Besserdich spurlos. Sie wollten eine Moorwanderung im Harz unternehmen, um allein zu sein und über ihre Probleme zu reden …“ – Zwanzig Jahre später; Walpurgisnacht. Amadeus, der Sohn des verschwundenen Ehepaars, und seine schrulligen Tante Lilli Höschen sind dem Verbrecher auf der Spur … „Flüssiger Schreibstil, Humor, sympathische Protagonisten und einige falsche Fährten machen das Lesen dieses Krimis zu einem echten Vergnügen. Und es stimmt, der Krimi ist leicht „schräg““ (Lesermeinung) (11 Rezensionen / 4,4 Sterne Durchschnittsbewertung) (ca. 245 Normseiten) noch günstig?

Als ich vor gut zwei Jahren für den Krimi „Walpurgismord“ den Charakter Lilly Höschen erschaffen habe, konnte ich die Folgen nicht absehen. Mittlerweile ist es nun schon das sechste Buch – wenn man ihre Gastrolle in „Die Toten von Silbernaal“ mitrechnet, sogar bereits das siebte –, in dem uns die „Miss Marple des Harzes“ begegnet. Angespornt von LeserInnen aus aller Welt, die mir berichten, dass sie unbedingt mehr über Lilly erfahren möchten, ist daraus eine Reihe wider Willen geworden. Kein Wunder: Lilly nimmt ja bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund, noch dazu scheint sie Verbrechen magisch anzuziehen.

Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das schrullige Fräulein sich selbstständig gemacht hat und ich nur noch schreiben darf, was sie mir diktiert. Da alle Geschichten in sich abgeschlossen sind, ist die Kenntnis der vorangegangenen Romane nicht erforderlich. Allerdings freut sich der Autor diebisch, dass schon viele Leser süchtig geworden sind …

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