Buchempfehlung: „Ruhe sanft in Hollywood“, ein Krimi von Peter J. Kraus

Seit mir der alte Kerl auf offener Straße den Colt unter die Nase hielt, hab ich eine Aversion gegen solche Geier. Seit mein erster Krimi, „Geier“, 2004 zum Debüt-Glauser nominiert wurde, denke ich, dass sich die Abneigung gelohnt hat … (ein Gastbeitrag von Peter J. Kraus)

Peter J. Kraus

Peter J. Kraus

Das mit dem Colt war in den späten Fünfzigern im ansonsten friedlichen Pasadena, wohlhabender Vorstadt von Los Angeles in Kalifornien. Als ein völlig geschockter Sechzehnjähriger mit Brylcreemhaaren und schwarzer Lederjacke bei den Cops erschien, um den Schrecken zu melden und die Ordnungshüter nur lachten, wurde die bürgerliche Achtung solcher Berufsgruppen durch eine gehörigen Prise Skepsis ergänzt.

Der Sechzehnjährige wurde DJ im kalifornischen Lokalfunk, schrieb Musikbezogenes für Zeitschriften und, viele Jahre später, für einen Berliner Verlag. Und dann Krimi! Sechs davon sind inzwischen in Regalen und auf Kindles, der siebente ist gerade bei Amazon erschienen: „Ruhe Sanft in Hollywood“ heißt der, schildert lebensnah meine Heimatstadt, macht aus ehrlichen Cops Krimihelden und sorgt dafür, dass amoklaufenden Bullen und ihren amoralischen Helfern die gerechte Strafe um die Ohren gehauen wird!

Neuerscheinung: nur 97 Cent statt 2,99 €

Ruhe sanft in Hollywood

Hollywood-Krimi von Peter J. Kraus

Tatortfotograf Ernie Zamora knipst jeden Tag Leichen in Hollywood – aber nur einmal ein Gespenst …

Ernie fotografiert das tägliche Gemetzel auf den Straßen der Millionenstadt, doch diese Fotos der Milliardärsgattin will beim Police Department niemand sehen – Ernie hat in ein Wespennest gestochen. Ernies Freund, der dicke Detective Lipman, schaltet sich ein, als Ernies Corvette brennt; denn zwischen Schönen, Reichen, Schamanen, abgehalfterten Schauspielern und höchsten Polizeikreisen laufen Bestechung und Intrigen. Ein unterhaltsamer Krimi, schnoddrig und schnell! (ca. 317 Seiten) – noch günstig?

Das mit den Amokläufern konnte man viele Jahre lang in der Los Angeles Times lesen, denn die Cops der Viermillionenstadt trieben es wirklich bunt: Wo viel Geld ist wird viel geklaut. Polizisten wurden bestochen, erpressten, mordeten. Ihre Vorgesetzten mauerten, was das Zeug hielt, doch Polizeiskandale wurden so alltäglich wie Auffahrunfälle auf dem Hollywood Freeway.

Kriminaltechniker Ernesto Zamora und der Kriminalbeamte Simon Lipman stoßen im Verlauf ihrer Arbeit auf eine weitreichende Absahn-Intrige innerhalb ihrer Behörde – und je mehr Vermutung zu Gewissheit wird, umso konfliktgeladener ihr Alltag. „Ruhe sanft in Hollywood“ mutiert vom Werbespruch eines Bestattungsinstituts zum mörderischen Ziel ihrer Kontrahenten …

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die fehlenden Felder sind markiert *

*