Buchempfehlung: „Die Methode Whitechapel“, ein historischer Kriminalroman von Corina C. Klengel

Braunschweig 1889: Mehrere brutale Frauenmorde erschüttern die Stadt. Der frisch ins Amt berufene Commissaire Georg Stollberg steht unter großem Druck. Das Schicksal der jungen Wilhelmina, die sich gegen die strengen gesellschaftlichen Normen auflehnt, verknüpft sich mit den Morden und bringt sie in große Gefahr. Bald fragt man sich: Steckt womöglich Jack the Ripper hinter den Morden? (Ein Gastbeitrag von Corina C. Klengel)

Corina C. Klengel

Corina C. Klengel

Ich denke, jede(r) Krimi-Autor(in) denkt irgendwann über den Fall Jack the Ripper nach. Dadurch dass dieser legendäre Mörder urplötzlich und unerklärlich aus London verschwand, hält die Faszination um dieses nicht gelöste Rätsel bis heute an.

Darüber hinaus interessierte mich diese Zeit brennend, stellte sie doch mit ihren vielen Erfindungen wichtige Weichen für das nächste Jahrhundert. Die Industrialisierung trieb vieles voran. Die deutsche Frau dagegen verbannte man erbarmungslos ins Häusliche, während anderenorts erste Frauen an Universitäten aufgenommen wurden.

Um dieses Paradoxon zu verstehen, habe ich versucht, mich in das Jahr 1889 zu versetzen. Ich recherchierte, las die Zeitung aus dieser Zeit, ich fertigte Zeichnungen von zeitgenössischen Braunschweiger Stadtansichten an, studierte Gepflogenheiten und Mode der Kaiserzeit – eine Weile trug ich sogar ein Korsett, um mich in meine Heldin hineinversetzen zu können.
Die Zeichnungen sowie einige Artikel aus der Braunschweigischen Landeszeitung von 1889 wurden in diesem historischen Krimi, der auch ein wenig Gesellschaftsroman ist, aufgenommen. Neben einer spannenden Geschichte sollen auch die Bilder den Leser mit in diese Ära nehmen.

Neuerscheinung: nur 2,99 € statt 4,99 €!

Die Methode Whitechapel

Krimi aus der Kaiserzeit von Corina C. Klengel

1889 – Wilhelmina Strothmann kehrt von einer Englandreise zurück nach Braunschweig …

Hella Strothmann hatte ihre englische Cousine bei deren Medizinstudium begleiten dürfen, doch dieses Jahr verflog allzu schnell. Jetzt ist Hella nach Braunschweig zurückgekehrt, und ihre gestrenge Mutter schaut sich schon nach einem passenden Schwiegersohn um. Wird nicht auch durch die Schreckensnachrichten dieser Wochen wieder einmal bewiesen, dass selbstständige Frauen schnell zu Opfern werden können? Braunschweig wird von einem Frauenmörder heimgesucht! Hella erinnert sich an Zeitungsartikel, die sie in England las … ist etwa Jack the Ripper nach Deutschland gereist? Als der Kommissar Georg Stollberg bemerkt, dass Hella treffliche Zeichnungen von den Leichen machen kann, ist er sofort wie elektrisiert. Ob sich hier Hinweise finden lassen? „Ein sicherer Stil, eine sehr spannende Geschichte, gewissenhafte Archivrecherche und dazu von der Autorin selbst gezeichnete Skizzen …“ (Leser) (604 Seiten) – hier günstig für Kindle kaufen oder gratis leihen!

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