Buchvorstellung: „Die Shakespeare-Lüge“ von Mike Wächter

Ein Leben wie ein Shakespeare-Drama … William Shakespeare ist der größte Theaterdichter aller Zeiten. Wir kennen ihn durch seine weltbekannten Stücke und beliebten Figuren. Aber wissen wir, wer er tatsächlich war? Seit zweihundert Jahren hegen zahlreiche Forscher Zweifel daran, ob der Mann aus der Provinz die ihm zugeschriebenen Werke tatsächlich selbst verfasst hat. Natürlich hat ein William Shakespeare aus Stratford-Upon-Avon existiert. 1585 verließ er seine Familie, und seine Frau Anne musste allein für die Kinder sorgen. Fünfundzwanzig Jahre später kehrte er plötzlich aus London zurück. Hier beginnt mein historischer Thriller „Die Shakespeare-Lüge“. (Ein Gastbeitrag von Mike Wächter)

Bereits zu seinen Lebzeiten war William Shakespeare als Dramatiker so erfolgreich, dass englische Matrosen auf ihren Überfahrten seine Stücke aufführten. Trotzdem hat der Theaterstar kaum Spuren seiner Existenz hinterlassen. Getauft wurde er 1564 in Stratford, gestorben ist er 1616 ebendort. Dazwischen ist belegt, dass er im Alter von achtzehn Jahren die schwangere Anne Hathaway heiratete und sechs Monate später die Tochter Susanna geboren wurde. Einige Jahre darauf, im Frühjahr 1585, kommen die Zwillinge Judith und Hamnet (der 1596 stirbt) zur Welt. Die Zeit nach 1585 wird von der Shakespeare-Forschung als „Lost years“ bezeichnet. Was der Barde in dieser Zeitspanne gemacht hat, ist nicht dokumentiert. Bis er nach sieben Jahren plötzlich in der Londoner Theaterwelt auftauchte.

Die Shakespeare-Lüge

Historischer Thriller von Mike Wächter

England im Frühjahr 1610: Nach fünfundzwanzig Jahren kehrt der gefeierte Theaterautor William Shakespeare in sein Heimatstädtchen Stratford zurück. Seine Frau Anne und die Töchter Judith und Susanna, die er einst in der Provinz zurückließ, wissen nicht, wie ihnen geschieht …

Über Shakespeare’s Leben ist wenig bekannt – Mike Wächter spinnt einen spannenden historischen Thriller um die Literaturlegende. Ist er wirklich der Mann, den er zu sein vorgibt? Seine eigene Ehefrau beginnt an ihm zu zweifeln … und landet selbst in einem „Shakespeare Drama“. „Dieser historische Roman gehört zu den Büchern, die man in einer Nacht durchliest, weil das Ende eines jeden Kapitels so neugierig auf das nächste macht, dass es einfach nicht gelingt, aufzuhören und das Buch wegzulegen.“ (Lesermeinung) (ca. 216 Normseiten) – hier für Kindle kaufen!

Die Renaissance war eine bewegte Epoche in England. Politische Unruhen, die Erfindung des Geheimdienstes und der Kampf der Konfessionen wühlten das Land auf. Auf den Bühnen des Londoner Amüsierviertels Southwark revolutionierten derweil junge Künstler das Theater für immer. Viele von ihnen gingen regelmäßig ins Gefängnis, weil ihnen aufrührerische Umtriebe vorgeworfen wurden. Auch William Shakespeare könnte ein katholischer Spion gewesen sein. 2001 veröffentlichte die deutsche Shakespeare-Forscherin Hildegard Hammerschmidt-Hummel ihr vielbeachtetes Werk „Die verborgene Existenz des William Shakespeare. Dichter und Rebell im katholischen Untergrund“, das in diese Richtung argumentiert.

Es war eine Zeit im Wandel – und voller Widersprüche. Während eine Königin England regierte, hatten die Frauen im Land kaum Rechte. Eine Ausnahme könnte Anne Shakespeare gewesen sein: William verließ sie und seine drei kleinen Kinder im Jahre 1585. In den Folgejahren häufte sie in Stratford großen Besitz an. Doch um das Jahr 1610 kehrte William Shakespeare überraschend in seinen Heimatort zurück.
Hier beginnt die »Shakespeare Lüge«. Wie wird Anne auf den Mann reagiert haben, der sich so lange weder für sie noch die Familie interessiert hatte? Der mittlerweile ein Theaterstar war, während sie immer noch in der Provinz lebte. Es kann gut sein, dass sich Anne sich in seiner Abwesenheit ihre eigenen Freiheiten erkämpft hatte und ein großes Ansehen im Ort genoß. Ihr Haus war das zweitgrößte in der Stadt – und das einzige, das aus Mauerwerk bestand. Wie arrangiert sich eine emanzipierte Renaissance-Dame, wenn der Ehemann, der ihr als Patriarch Befehle erteilen darf, plötzlich wieder vor der Tür steht?

In der »Shakespeare-Lüge« taucht bald nach Williams Ankunft ein italienischer Reisender auf. Er bezichtigt den Heimgekehrten ein Hochstapler zu sein. Ein Mordanschlag wird auf Shakespeare verübt. Nun ist es an Anne, das tödliche Geheimnis aufzudecken, das ihren Mann umgibt. Und sie stellt fest, dass sie selbst in einem Shakespeare-Drama gelandet ist …

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