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Dienstag – sieben gute eBooks kostenlos!

An diesem Dienstag habe ich wieder gute kostenlose eBooks gefunden: ein unheimlicher Horror-Roman, ein Road-eBook, eine Heimbiographie, witzige Drachengeschichten, kurze Fantasy und ein Endzeit-Science Fiction Roman. Viel Spaß beim Lesen!

Diese eBooks sind oft nur kurze Zeit kostenlos! Bitte beachten Sie mein FAQ zu den hier präsentierten kostenlosen eBooks!

In der Tiefe singen sie

von Christian Schmidt

Unterirdische Tunnelsysteme einer überlegenen Kultur. Unbekannte Artefakte aus Kambodscha. Mysteriöse Kugeln aus einer brasilianischen Goldmine. Beweise außerirdischen Lebens? Uralte Aufzeichnungen unbekannter Herkunft. Geheimnisvolle Vorgänge bei den Pulvermühlen im Bergischen Land …

„Fesselnd und mysteriös“: Dieser Horror-Roman wirkt spannend, geheimnisvoll und beklemmend. Ein wenig Lektorat würde nicht schaden, die Kommasetzung ist oftmals unglücklich. Aber was soll’s: das ist guter Stoff! (4.589 Positionen, 382 Normseiten, 4,99 € vor der Aktion) Continue Reading →

Das eBook und die Buchpreisbindung

eBooks, die in Deutschland verlegt werden, fallen unter die Buchpreisbindung. Der Verleger muss einen Preis festsetzen, den kein Händler verändern darf. Nach Auskunft des Justiziars des Börsenvereines, Dr. Christian Sprang, darf der Verleger den Preis seines Buches jederzeit verändern, so lange er an allen Verkaufsstellen der gleiche ist: „Preis­bin­dung heißt also nur, dass je­des Buch min­des­tens 18 Mo­nate lang übe­r­all das­selbe kos­tet, nicht, dass es 18 Mo­nate lang den­sel­ben Preis hat.“ (Aktualisierung: 13.1.2012)

Die Buchpreisbindung soll das Kulturgut Buch schützen – für den Leser bleibt damit laut Gesetzgeber eine breite Literaturpalette in einem weit gefächerten Buchhandel erhalten. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels setzt das elektronische Buch einer gedruckten Ausgabe gleich, obwohl sich das digitale Biotop in wesentlichen Punkten von der stofflichen Welt unterscheidet – und eine Preisbindung durch das „Agenturmodell“ der großen eBook – Händler faktisch gegeben ist. Continue Reading →

eBook Verkäufe wachsen in USA um 131 Prozent

Der US-Buchmarkt erlebt die größte Veränderung seit Bestehen: Die eBook Verkäufe nehmen rasant zu, gleichzeitig verlieren die klassischen gedruckten Bücher stark an Boden. Die „Association of American Publishers“ (AAP) hat vor Weihnachten die neuesten Zahlen von achtzig US-Verlagen zum laufenden Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht: Gegenüber 2010 hat sich der Umsatzanteil der eBooks um 131 Prozent auf über 800 Millionen $ erhöht.

Der gesamte Buchumsatz der achtzig befragten Publikumsverlage sank von knapp 5 Milliarden Dollar (Januar bis Oktober 2010) um 4,5 % auf 4,7 Mrd. Dollar. Am meisten verloren gebundene Hardcover Bücher (minus 18 %) und Taschenbücher (minus 16,8 %). Der elektronische Sektor mit eBooks wuchs von 370 Millionen Dollar 2010 auf 807 Millionen Dollar 2011 an.

ebook-markt-usa-2011

Die Umsätze von 80 US Publikumsverlagen 2010 - 1011

Insgesamt erwirtschafteten die US Publikumsverlage im Jahre 2010 knapp 14 Milliarden Dollar. Sollte der hier prognostizierte Rückgang sich auch im Weihnachtsgeschäft fortsetzen, kommt auf die US-Buchindustrie ein Fehlbetrag von über einer halben Milliarde Dollar zu.

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Kindle eBook: der Fantasy Roman „Die Gestoßenen“ von Stefan M. Fischer

Zauberlehrling Tarabas fühlt sich zu Höherem berufen und tritt in das Heer des Hornissengenerals ein, um auf dem Schlachtfeld Ruhm zu ernten. Ziel des Feldzuges ist Abandonien, ein Land, in dem Andersartige leben. In seinem skurrilen Fantasy Roman „Die Gestoßenen“ streift Autor Stefan M. Fischer die Scheibenwelten von Terry Pratchett und findet doch zu einem ganz eigenen Stil.

„Die Geschichte von Tarabas ist eine Parabel auf die Gesellschaft und ihre Randgruppen“, sagt Stefan M. Fischer, „ und ich habe versucht, den irrationalen Hass auf die, die uns fremd erscheinen, in meinem Fantasy Roman abzubilden.“ Seine Liebe zum Film beeinflusst Stefans Stil: Er schreibt szenisch und lässt im Kopf des Lesers Bilder entstehen. „Ich bin kein Freund von Erklärungen und Wertungen. Ich schreibe lieber Drehbücher für den Kopf.“
Wir trinken einen Cappuccino in einem Café beim Nürnberger Hauptbahnhof. Stefan schreibt Bücher und inszeniert auch eigene Dialoge mit professionellen Schauspielern, die man auf Youtube sehen kann:

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ebook Studie: Die US Publikumsverlage lieben Apple, aber verdienen mit Amazon

Fast achtzig Prozent der US Publikumsverlage bieten bereits eBooks an: erstens, weil es Umsatz bringt und zweitens, weil die Kundennachfrage steigt. Vor drei Jahren erklärte noch jeder zweite Verlag, mit elektronischen Büchern nichts am Hut zu haben.

Wie der Publishing-Dienstleister aptara in seiner jährlich erscheinenden eBook-Umfrage erhob, erwirtschaftet 2011 bereits ein Fünftel der befragten 1.350 US Verlage mehr als zehn Prozent seines Umsatzes rein elektronisch.

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Amazon bringt 2011 die meisten Verkäufe

Der größte Absatzkanal für eBooks ist in USA immer noch Amazon mit 38 Prozent Anteil, über den iBook Store von Apple verkaufen gerade zwei Prozent der Verlage am meisten Bücher. Stärker verkaufen verlagseigene Plattformen (25 %) und all die übrigen eBook Anbieter (16 %). Schlusslicht ist der Sony eBook Store, dem in dieser Untersuchung glatte null Prozent den höchsten Absatzanteil zuweisen.

Interessant finde ich, dass Amazon mit über 50 Prozent der stärkste Verkäufer für Unterhaltungsliteratur ist; alle anderen Segmente, vom Schulbuch bis hin zu wissenschaftlichen Publikationen, verkaufen mehr über verlagseigene Portale.

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Aktuelle Umfrage: Wir alle werden eBooks lesen!

In zehn Jahren werden wir Bücher vor allem elektronisch lesen. Das glauben mehr als die Hälfte der Deutschen – laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag des Magazins „Readers Digest“. Damit zeigt sich eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung, die auch bei älteren Befragten überraschend hoch ausfällt.

„Besonders skeptisch“, so Readers Digest in seiner Dezemberausgabe, sehen nur die älteren Mitbürger den Siegeszug der elektronischen Bücher: „nur“ 48 Prozent der Befragten über sechzig Jahre glauben sicher, dass 2021 iTunes und Amazon-Gutscheine unter dem Christbaum liegen werden. Zwei Drittel (63 %) der jüngeren Befragten bis 29 Jahre halten das Aussterben des Papierbuches für gegeben und putzen schon mal die Screens ihrer Kindles und iPads. Continue Reading →

Der zerstörerische Mythos der Buchverlage

Michael Krüger, der legendäre Verlagsschef von Hanser, nennt die klassische Verlagswelt in einem Artikel der Zeit „holzverarbeitende Industrie“ – und das, was nun kommen wird, sei der „Elektrohandel“. Das erste klingt nach gutem Handwerk, das zweite nach krudem Kapitalismus. Krüger selbst freut sich angesichts dieser Entwicklung auf sein Altenteil.

In gewisser Weise kann ich ihn verstehen. Der Verlagschef von Amazon, Russell Grandinetti, erklärte die Verlage kürzlich als völlig sinnlos: „Es braucht nur Autoren und Leser“ und dazwischen einen Marktplatz: Amazon. Zusätzlich will Amazon in Zukunft selbst „Verlagsdienstleistungen“ anbieten.

Doch was sind eigentlich die Aufgaben eines klassischen Buchverlages? Braucht man ihn wirklich? Der Chef des Verlages Kiepenheuer & Witsch, Helge Malchow, erklärte sich letzte Woche dazu in einem Interview, das er Spiegel Online gab. Malchow brachte vier Punkte, die aus seiner Sicht die Existenz von klassischen Verlagen begründen – und die aus meiner Sicht Mythen sind, die letztendlich das Verlagsgeschäft gefährden:

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eBooks im Aufwind: Wann stirbt das gedruckte Buch aus?

Bald! Möchte man meinen, wenn die vom Magazin Stern erhobenen Umfragewerte tatsächlich repräsentativ sind. Während laut Börsenverein des deutschen Buchandels der Anteil der eBooks am hiesigen Buchmarkt 2010 gerade mal 0,4 Prozent ausmachte, sind Ende 2011 bereits fünfzehn Prozent der Leser bereit, auf digitale Bücher umzusteigen.

Diese (aus meiner persönlichen Sicht überraschend hohe) Zahl an Befürwortern bedeutet gleichzeitig, dass 85 Prozent heute nicht bereit sind, das Buch aus Papier und Pappe aus der Hand zu legen. Der Stern interpretiert das als „überwältigende Mehrheit“ an eBook Verweigerern und verweist den prognostizierten „Durchbruch“ des eBooks in das Reich der Fabel. Ich kann mir bildlich vorstellen, dass diese Nachricht eines renommierten Magazins für manche geplagte Verlagsseele wie Balsam wirkt.

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