Buchempfehlung: „Die Wiege der Hoffnung“, ein historischer Roman von Tara Haigh

Wieder einmal ergab sich die Idee für einen neuen historischen Roman während der Recherchereise für einen anderen, die Komödie „Immer Ärger mit den Bambini“. Diesmal in Apulien, dem Absatz des Stiefels, dort, wo Italien noch so richtig „bella“ ist. (Ein Gastbeitrag von Tara Haigh)

Tara HaighApulien ist eine Welt des Barock, kilometerlanger weißer Strände und endloser Olivenhaine, aber auch eine, die historisch gesehen ins Staunen versetzt. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben, ein bedeutsames Kapitel des zweiten Weltkriegs für Juden und Italiener zugleich!

Die Bedeutung Apuliens für das Judentum ist größer als man gemeinhin annimmt. Schon ab 1943 erreichen die ersten Flüchtlinge den Salento, um sich von den Hafenstädten Brindisi und Bari aus auf dem Seeweg in Sicherheit zu bringen. Ab 1944, als der Krieg für die Deutschen im Süden Italiens bereits verloren war, entstanden dort die sogenannten „Displaced Persons Camps“. Sie wurden von den Alliierten gegründet und finanziert.
Riesige Flüchtlingsströme fingen sie auf. Später wurden daraus kleine Siedlungen mit eigener Synagoge. Da die Briten mit aller Macht eine Migration nach Palästina verhindern wollten, verblieben nicht wenige Juden mehrere Jahre dort. Einige für immer. Eines des größten Camps befand sich in Santa Maria al Bagno, heute ein malerischer Küstenort im Westen des Salento. Straßennamen und ein jüdisches Museum zeugen von den damaligen Ereignissen.

Der Roman geht zudem der Frage nach, was einen Menschen dazu bringt, zum Verräter an seinem eigenen Volk zu werden. Es geht um die Dynamik eines propagandagestützten Terrorregimes und des daraus resultierenden Denunziantentums, aber auch um den Mut und die Möglichkeit, sich all dem zu widersetzen. Wer den Feind kennt, kann ihn besiegen!
Die Hoffnung auf ein besseres Leben stirbt zuletzt. Sie ist es auch, die der Romanheldin genau wie vielen anderen ein Überleben in diesen dunklen Zeiten ermöglicht und letztlich ihr Glück finden lässt.

Neuerscheinung: nur 4,49 €

Die Wiege der Hoffnung

Historischer Schicksalsroman von Tara Haigh

Eine große Liebe in dunkler Zeit, eine mutige junge Frau und die Liebe zur Kunst …

Für die Berliner Apothekerfamilie Rosenbaum ist es ein Schlag, als sich herausstellt, dass ihre Tochter Luise die Apotheke nicht übernehmen kann, die seit vielen Generationen in Familienbesitz ist. Denn unter der Naziherrschaft ist Juden das Studium der Pharmazie verboten, so dass Luise keine Apothekerin werden kann. Doch Luise interessiert sich sowieso mehr für Kunst, und als sie sich in den attraktiven Emilio verliebt, steht für sie fest, dass ihre Zukunft in Italien liegt. Während sich der Würgegriff des antisemitischen Terrors immer enger zieht, plant Luise die Flucht in den Süden. Denn von dort ist es nicht mehr weit bis zum rettenden Ufer Palästinas! Ein historischer Schicksalsroman von Bestsellerautorin Tara Haigh. „Beeindruckendes Zeitzeugnis …“ (Leserin) (472 Seiten) (Tinte & Feder Verlag) – hier günstig für Kindle kaufen oder gratis leihen!

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