Buchempfehlung: „Nur wer meine Sehnsucht kennt“, eine Familiensaga von Heike Fröhling

„Menschen können nicht fliegen, aber wenn sie tanzen, ist es, als schwebten sie“, beschreibt die Protagonistin Enriqua ihre Leidenschaft. Ihre Tagebücher erzählen die Geschichte einer Frau in den 30er Jahren, die für ihre Sehnsüchte lebt. Doch wie ist es möglich, dass Enriquas Tagebücher bis ins Jahr 1938 hineinreichen, wo sie angeblich bereits 1937 gestorben ist? (Ein Gastbeitrag von Heike Fröhling)

Heike Fröhling

Heike Fröhling

Enriquas Enkelin Luisa begreift, dass sie selbst erst frei sein wird, wenn sie versteht, was damals geschehen ist: Enriqua heiratet aus der Vernunft heraus einen Schreiner, der sich eine eigene Familie wünscht, und das Geschäft des Vaters weiterführen möchte.
Alltägliche Pflichten müssen erledigt werden. „Eine Familie bringt Verantwortung mit sich.“ Diesen Spruch gibt der Familienpatriarch auch den kommenden Generationen mit auf den Weg.
Enriqua würde lieber für ihre Passion sterben, als sie aufzugeben. So entwickelt sich ein zerstörerisches Ehedrama, das alle Beteiligten in einen Sog der Gewalt zieht …

Durch ihre Tagebücher bekommt Enriqua in der Gegenwart eine Stimme. Sie bringt ihre Enkelin und Urenkelin dazu, die familiären und geschäftlichen Pflichten zu hinterfragen. Ist das Familienunternehmen wirklich wichtiger als der Einzelne? Luisa hat sich bisher immer untergeordnet.
Enriquas Urenkelin Melina ist die Erste, die offen rebelliert. „Was ist mit deinem Leben? Wann hast du zum Beispiel ein Date gehabt? Wann bist du das letzte Mal verliebt gewesen? Hast dir Zeit genommen, einfach nur in den Himmel zu gucken und die Wolken vorbeiziehen zu sehen?“, fragt sie ihre Mutter.

Doch nicht nur der Glaube an die eigenen Träume ist mit Enriqua aus der Familie verschwunden. Auch das Wissen um ein Verbrechen, das so ungeheuerlich ist, dass den Überlebenden die Worte fehlen, wird aus der Erinnerung getilgt.

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Nur wer meine Sehnsucht kennt

Familiensaga von Heike Fröhling

Wegen der Alzheimererkrankung ihrer Mutter kehrt Luisa in ihr Elternhaus zurück. Im Rahmen größerer Umbauarbeiten findet sie Briefe und Tagebücher ihrer Großmutter Enriqua …

Luisa wundert sich: die Tagebücher gehen bis 1938 – ein Jahr, in dem Enriqua bereits gestorben gewesen sein soll! Luisa recherchiert tiefer in ihre Familienvergangenheit – und fördert ein Geheimnis zu Tage, das in ihrer Familie bislang verschwiegen wurde. Gut geschriebene, dramatische Geschichte um eine Frau, die sich als Balletttänzerin verwirklichen wollte, um Verstrickungen und Tabus, die über Generationen wirken … „Eine Geschichte voller Sehnsucht, voller Verzweiflung und doch voller Liebe …“ (Leser) (9 Rezensionen / 4,9 Sterne) (ca. 278 Seiten) – noch günstig?

„Nur wer meine Sehnsucht kennt“ ist ein Roman um ein spannendes Familiengeheimnis, das Generationen überschattet!

Die Autorin Heike Fröhling wurde 1971 in Unna geboren. Jahrelang hat sie als Journalistin für Frauenzeitschriften gearbeitet. Ihre Verlags-Veröffentlichungen reichen von Kurzgeschichten, Jugendbüchern zu literarische Erzählungen und Romanen.
Durch den Verkaufserfolg und die große Resonanz ihres selbst herausgebrachten Psychothrillers „Am Anfang war die Stille“ unter dem Pseudonym Leonie Haubrich hat sie sich auch als Selfpublisherin einen Namen gemacht.
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