Buchempfehlung: „Strafe – Alte Sünden“, ein Thriller von Klaus Seibel

„Wenn du heute noch mit einem Thriller bei einem Verlag landen willst, musst du mindestens einen Serienmörder liefern.“ Das war der Rat einer renommierten Agentin an mich. Also dann, wenn ihr das unbedingt wollt … (Ein Gastbeitrag von Klaus Seibel)

Klaus Seibel

Klaus Seibel

Dann werdet ihr euren Serienmörder bekommen, war meine innere Antwort darauf, auch wenn ich inzwischen keinen Verlag mehr suche, weil ich liebend gerne Selfpublisher bin.
Herausgekommen ist ein Thriller zu einem heißen Thema: Missbrauchsfälle in der Kirche. Ist es gerecht, wenn Täter besser schlafen als ihre Opfer? Ist es gerecht, wenn die einen ein Leben lang unter der Tat leiden, während die anderen nach einer kurzen Buße das Leben genießen? Nein, haben einige Männer entschieden und holen die Strafe nach. Aber nicht irgendwie. Sie nehmen sich die Kirche selbst zum Vorbild. Was sie über Jahrhunderte anderen angetan hat, fällt nun auf ihre Priester zurück. Mittelalterliche Rechtsprechung platzt in unsere moderne Zeit.

Neuerscheinung: nur 99 Cent statt 3,99 €

Strafe – Alte Sünden

Thriller von Klaus Seibel

Simon Cassellas ist Priester mit einem dunklen Fleck in seiner Vergangenheit …

Simon Cassellas hat Ministranten missbraucht. Trotzdem kann er heute ruhig schlafen – denn jede Strafverfolgung ist im Sande verlaufen. Doch plötzlich ist es mit der Ruhe vorbei: Ein Unbekannter nimmt grausam Rache. Die SOKO „Foltermord“ bekommt zu tun, denn hier schlägt ein Serienmörder mit einem Faible für mittelalterlich-katholische Methoden zu! Sehr spannender und gut recherchierter Thriller für Leser mit guten Nerven. Klaus Seibel schreibt Thriller und Science Fiction, er erhielt 2009 den Krimipreis der Frankfurter Neuen Presse. (302 Seiten) – noch günstig für Kindle oder für Tolino?

Die beschriebenen Strafen sind keine Phantasie. Sie basieren auf Informationen aus dem Fachbuch des Rechtswissenschaftlers Wolfgang Schild: Folter, Pranger, Scheiterhaufen. So ist es tatsächlich zugegangen – und das sorgt für ein ganz anderes Gänsehaut-Gefühl!

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