Buchempfehlung: „Das forensische Gemetzel“, eine schwarze Komödie von A.C. Scharp

Vor den Patienten des Maßregelvollzugs haben viele Angst. Warum drehen wir den Spieß nicht einfach mal um? (Ein Gastbeitrag von A.C. Scharp)

A.C. Scharp

A.C. Scharp

Frackhausen ist ein gemütlicher Ort, dessen größte Sorge es bisher war, keinen Sieg beim Landeswettbewerb für das schönste Dorf Nordrhein-Westfalens erringen zu können. Der Bau der forensischen Psychiatrie innerhalb der Gemeinde macht die Hoffnung erst recht zunichte.
Diese Sorgen hat der Psychologe Mike Sanger zwar nicht, aber spätestens, nachdem der Serienmörder Henning Mansen in die Klinik überstellt wurde, nehmen seine Probleme überhand. Er befindet sich schnell in einer Abwärtsspirale, aus der es keinen geistig gesunden Ausweg zu geben scheint. Er bekommt unerwartet Hilfe, wenn auch aus einer Richtung, die er nie vermutet hätte.

Ich verbringe im Kopf viel Zeit mit meinen Charakteren. Klischees trage ich bewusst dick auf. Das macht die Figuren für den Leser unterhaltsam, da man in ihnen schon mal den ein oder anderen Bekannten oder gar sich selbst wiederfindet.
Ich finde, die Hauptaufgabe eines Schriftstellers sollte sein, den Leser zu unterhalten. Wenn man in seinen Texten ebenfalls noch eine Botschaft verpacken kann, umso besser. Unterschiede gibt es darin, wie man das macht.
Ich liebe es, ganz normale Alltagssituationen ad absurdum zu führen. Menschen führen sich manchmal sehr verrückt auf, vor allen Dingen, wenn sie in Gruppen auftreten. Das entwickelt dann eine eigene Dynamik. Meistens geht es nachher doch nur darum, die eigene Eitelkeit zu befriedigen. Es macht Spaß, das gefahrlos aus der Perspektive eines Schriftstellers zu betrachten!

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Das forensische Gemetzel

Schwarze Komödie von A.C. Scharp

Nichts ist mehr sicher, wenn die Normalen zum Problem werden …

Skalpieren, erstechen, vergiften: die Insassen der psychiatrischen Klinik in Frackhausen waren nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel. Nun sind all die Serienmörder, Kannibalen und Feuerteufel unter dem beruhigenden Einfluss starker Medikamente in dieser Psychiatrie versammelt, die von einer bunten Truppe von Psychiatern und Ärzten geführt wird. Alles läuft in seinen ruhigen Bahnen – bis sich ein neuer Insasse ankündigt: Henning Mansen, der Teufel von Frackhausen, der in dieser lieblichen Stadt vier Frauen tötete. Sofort revoltieren die braven Bürger der Kleinstadt – diesen Irren wollen sie nicht in „ihrer“ Klinik haben! Ob Chefpsychologe Sanger die Sache in den Griff kriegt? Sehr schwarze Komödie! „Willkommen im Irrenhaus! Die eigentlichen Patienten – im echten Leben gefürchtet – scheinen hier noch das einzig Normale in dieser Anstalt zu sein!“ (Leser) (338 Seiten) – hier günstig kaufen oder gratis leihen!

Humor ist ein kompliziertes Handwerk, aber es gibt Mechanismen, wie Humor funktioniert. Das ist erst mal beruhigend, denn es bedeutet, Humor kann man lernen. Und man sollte die Fähigkeit haben, über sich selbst lachen zu können. Das erleichtert einem das Schreiben ungemein.
A.C. Scharp (Pseudonym) fühlt sich bei Humor – durchaus schon mal schwarz – bis hin zum burlesken Wahnsinn zu Hause!

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